Newsletter-Anmeldung Druckansicht
Tag des offenen Denkmals am 14.9.2003
Magazin
Aktuell
News-Archiv
Interview: Architektur
Archäologische Schichten
Neuer Geist zieht ein
Wer baut, der bleibt
Alte Steine Neue Steine
Im Fokus
360 Grad Essays
Stadttöne
Museumsspezial
Kölner Spitzen
Presseschau
Links
Suche
Unterstützer-T-Shirts
Termine
Architekturführer
Projekt
Partner
Stadtplanungsamt
Newsletter
Kontakt
Sitemap

koelnarchitektur.de wird unterstützt von:

hochtief avocado-law

koelnarchitektur.de empfehlen:


18.08.2003

Am 14. September 2003 findet in Köln der elfte Tag des offenen Denkmals statt.

Das vom Stadtkonservator Köln organisierte Programm bietet 89 unterschiedliche Führungen und Rundgänge.


"Geschichte hautnah: Wohnen und Arbeiten im Baudenkmal" ist das Motto des diesjährigen Tags des offenen Denkmals in Köln. Die ursprüngliche wie die heutige Nutzung denkmalgeschützter Bauten zu Wohn- und Arbeitszwecken steht im Mittelpunkt des Denkmaltages. Eigentümer, Bewohner und Nutzer der unterschiedlichsten Denkmaltypen - von der ehemaligen Kirche über die mittelalterliche Torburg bis hin zur umgenutzten Fabrik - werden über ihre Erfahrungen des Lebens und Arbeitens im Baudenkmal berichten.

Zahlreiche Führungen und Rundgänge zum Siedlungsbau, durch Stadtviertel und Villengebiete erläutern die historische Entwicklung verschiedener Wohnformen und
-gebiete. Beim Besuch einzelner Wohnhäuser wird deutlich, dass trotz gewandelter Ansprüche an den Wohnkomfort die kontinuierliche Wohnnutzung denkmalgeschützter Bauten auch über Jahrhunderte möglich ist. Hier werden denkmalpflegerisch abgestimmte Modernisierungs- und Sanierungsmaßnahmen von Architekten und Eigentümern vorgestellt.

Fragt man nach der Geschichte der Baudenkmale, so zeigt sich, dass viele ihre ursprüngliche Funktion, sei es als Fabrik, Kaserne oder auch Kirche, verloren haben. Dann gilt es, neue Nutzungen zu finden, um diese Bauwerke "am Leben" zu halten. Die Bandbreite der am Denkmaltag zu besichtigenden umgenutzten Baudenkmale verdeutlicht, dass es keine starren Nutzungskonzepte für denkmalgeschützte Bauten gibt, sondern dass vielfältige individuelle Lösungen möglich sind.

Der Tag des offenen Denkmals in Köln wird vom Amt des Stadtkonservators organisiert, um der interessierten Öffentlichkeit einen Einblick in die Vielfalt des Kölner Denkmalbestandes und die Aufgaben der Denkmalpflege zu geben.

Die Ausrichtung des Denkmaltages ist - wie in den vergangenen Jahren - der großzügigen finanziellen Unterstützung der Stadtsparkasse Köln und der Friedrich Carl Heimann Gesellschaft zu verdanken. Darüber hinaus gilt all jenen, die sich an diesem Tag, sei es als Bürger, in einem Unternehmen, in einem Verein oder in kirchlichen und weltlichen Institutionen, engagieren und Ihre Denkmale der Öffentlichkeit vorstellen, unser ganz besonderer Dank.

Das kostenlose Programmheft ist ab Ende August im Stadthaus Deutz, in den Bürgerämtern der neun Stadtbezirke, in den städtischen Museen, bei KölnTourismus und im Bürgerladen erhältlich.

Hier finden Sie eine Auswahl von 26 Führungen - das komplette Programm findet sich unter http://www.stadt-koeln.de/kulturstadt

Wir wünschen Ihnen einen interessanten, erlebnis- und erkenntnisreichen Tag!


Dr. Ulrich Krings - Stadtkonservator
Katharina Zander Organisation



tdd03_Titelbild

Wohnen im Denkmal - auf dem Kalker Friedhof
Siedlungsbau der 1920er Jahre: Die Germaniasiedlung
Ehem. Direktorenvilla der Werkssiedlung Germania
Ehem. Vulkan-Werke - ein "revitalisiertes" Industriedenkmal
Schornshof
Ehem. Werkssiedlung Germania
Siedlungen in Weidenpesch/Mauenheim
Ehem. Kaserne Klerken
Umnutzung der Kaserne Haelen zum "Stadtwaldviertel"
Braunsfeld - die bauliche Entwicklung eines Stadtteils
St. Stephan - ein Kirchenbau von Joachim Schürmann
Ehem. Kirche Hl. Drei Könige - Architekturbüro und Wohnhaus
Volksparksiedlung Raderthal - Rundgang zum Siedlungsbau der 1950er Jahre
Wohnhaus: Goethestraße
Landeshaus des Landschaftsverbandes Rheinland
Gründerzeitliches Wohnhaus: Volksgartenstraße
Gründerzeitliches Wohn- und Geschäftshaus: An der Bottmühle
Wiederaufbau eines teilzerstörten Jugendstilgebäudes
Vom Bürogebäude zum Hotel: Das Crowne Plaza Hotel
facts+fiction im ehem. Krafthaus
Gründerzeitliches Wohn- und Geschäftshaus: Richard-Wagner-Straße
Radwanderung auf der "Via Sacra"
Wohnhaus und Architekturbüro
Haus Schilling - "Haus in der Stadtmauer"
Neugotik in Köln: ehem. Stadtarchiv und Kapelle des Karmeliterinnenklosters
"Via Culturalis"

Kommentare
Und was ist Ihre Meinung?
Schreiben Sie einen Kommentar!



Druckvorschau | Seite empfehlen | © 2013 koelnarchitektur.de